Unsere Lehrer/innen für Blechblasinstrumente

Anton Doppelbauer

Horn

 

Anton Oskar Doppelbauer wurde am 30. August 1999 in Feldkirch (Österreich) geboren und erhielt seinen ersten Hornunterricht im Alter von sechs Jahren an der Musikschule Feldkirch. Von 2009 bis 2015 war Anton Doppelbauer Teil des Begabtenförderprogramms des Landeskonservatoriums Vorarlberg bevor er zum Wintersemester 2015/16 ein Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater München begann. 

Von 2018-2022 studierte er Horn im Rahmen eines Bachelorstudiums an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Johannes Hinterholzer und Prof. Carsten Duffin. Von Oktober 2022 bis Juli 2024 absolvierte er seinen Master in der Klasse von Prof. Christoph Eß in Würzburg.
Er war außerdem Stipendiat der Jan Koetsier Stiftung München und der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein. Anton Doppelbauer erspielte sich schon als junger Hornist beim österreichischen Landes- und Bundeswettbewerb „Prima la Musica“ mehrfach Erste Preise sowie Sonderpreise. 

Im Oktober 2019 gewann er mit seinem an der Hochschule München gegründeten Horn-Quartett den 1. Preis beim „11. Internationalen Jan Koetsier Wettbewerb“ sowie den Sonderpreis des Bayrischen Rundfunks. Neben verschiedenen nationalen Jugendorchestern, wie zum Beispiel dem Wiener Jeunesse Orchester, war und ist er auch Mitglied in internationalen Jugendorchestern, von denen das Verbier Festival Junior Orchestra (2018) und das European Union Youth Orchestra (2020/2021) hervorzuheben sind. 

Im Rahmen der Bayerischen Orchesterakademie war Anton Doppelbauer Praktikant bei den Augsburger Philharmonikern. Seit November 2020 ist er als 2. Hornist bei den Nürnberger Symphonikern angestellt und ist Gast bei Orchestern wie der Staatsphilharmonie Nürnberg, der Camerata Salzburg, den Bamberger Symphonikern oder dem WDR Symphonieorchester.

 


Gerrit Hanno

Posaune

Gerrit Hanno, geboren 1993 in Winsen (Luhe), begann mit 10 Jahren seinen musikalischen Weg durch das Erlernen der Posaune im Posaunenchor Cuxhaven.

Schon bald war er Mitglied der ansässigen Big Band, des Landesjugendposaunenchores des Posaunenwerk Hannover und der Jazz Company Cuxhaven.
Im Anschluss an das Abitur und eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Fachinformatiker, entschied er sich 2017 die Ausbildung am Instrument professionell fortzusetzen und begann die Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Nürnberg.

Nach dem Abschluss mit Auszeichnung, begann er 2019 sein Studium an der Hochschule für Musik in Würzburg unter Prof. Andreas Kraft und setzt es bis dato an der Musikhochschule Nürnberg unter Prof. Uwe Schrodi und Fabian Kerber fort.

Aushilfstätigkeiten am Landestheater Niederbayern, den Hofer Symphonikern, der Staatsphilharmonie Nürnberg oder seine Mitwirkung in Big Band Formationen wie dem Sunday Night Orchestra bereicherten seine professionelle Erfahrungen im Bereich der Klassik und des Jazz.


Susumu Kakizoe

Tuba

Susumu Kakizoe (geb. in Chiba – ken /Japan) interessierte sich schon im Alter von 11 Jahren für das Spiel auf der Tuba.

Schon bald war er Mitglied des Blechbläserensembles und des Blasorchesters der Schule in Chiba – und letzteres leitete er dann später auch. In Japan nahm er Unterricht bei Herrn Yuichi Aoki und ging anschließend an die Hochschule für Musik in Nürnberg. Dort schloss er die Studiengänge Musikpädagogik und künstlerische Ausbildung mit „sehr gut“ ab.

Im anschließenden Studiengang Meisterklasse bei Herrn Tatsuo Inada erzielte er die Beurteilung „ausgezeichnet“. Während seiner Studienzeit war er bereits Mitglied in einer Vielzahl von Ensembles und Orchestern, nahm zusätzlichen Unterricht bei namhaften Tubisten wie z.B. bei Prof. Manfred Hoppert (München) oder Heiko Triebener (Bamberger Symphoniker). Daneben wirkte er auch als Orchesterleiter bzw. Dirigent, z.B. beim Zehntett Noris Brass oder bei der Metropolmusik in Nürnberg.

Heute arbeitet er sehr erfolgreich mit Jugendlichen und ist auch immer wieder in philharmonischen Orchestern, Blasorchestern, Posaunenchören und anderen Musikgruppen wie z.B. der über die Region hinaus bekannten Blechmafia Nürnberg zu hören. Daneben nimmt er an internationalen Konzerten teil, z.B. beim Deutsch-Japanischen-Kulturaustausch oder bei der Jungen Deutsch-Französischen Philharmonie.


Regina Scherer

Trompete, Tenorhorn, Horn-Anfängerunterricht, Musikalische Früherziehung, stellv. künstlerisch-pädagogische Leitung

Regina Scherer begann im Alter von sieben Jahren das Trompetenspiel und wurde unter anderem von Mitgliedern der Münchner Symphoniker unterrichtet.

Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, wie z. B. dem Bundespreis bei „Jugend musiziert“ und war einige Jahre lang Mitglied im Bayerischen Landesjugendorchester. 2009 schloss sie ihr Musikpädagogikstudium in der Klasse von Lutz Randow, nach dem Vordiplom bei Prof. Christoph Braun an der Hochschule für Musik Nürnberg mit Auszeichnung ab. Geprägt wurde sie unter anderem auch von der Zusammenarbeit und dem Unterricht bei namhaften Trompetern wie Prof. Hannes Läubin, Prof. Klaus Schuhwerk, Prof. Wolfgang Guggenberger, Richard Giangiulio und Manfred Bockschweiger.

Sie spielt ebenfalls in diversen Kammermusikensembles im Raum München und Nürnberg, z.B. in der „BlechMafia Nürnberg“ und Walaba-Brass und ist zusammen mit ihrem Quintett mehrfache Preisträgerin des Mozartverein 1829 e. V. Nürnberg, außerdem ist sie als Solistin, z. B. mit dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall, Kammerorchestern und verschiedenen Pianisten aktiv.